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DESCRIPTION:Anfänge und Enden werden nicht entdeckt\, sondern erst beim Wa
 hrnehmen gesetzt. So teilen wir das Kontinuum des Erlebens in einzelne Abs
 chnitte ein. Diese fügen wir dann zu bedeutungsvollen Strukturen zusammen
 \, den Erzählungen. Erzählungen geben uns Handlungsfähigkeit.\n\n„Erz
 ählung“ heißen aber auch Geschichten\, der Gegenstand der Narratologie
 : komplexe Werke aus Sprache\, Ton oder Bild\, die eine Welt imaginieren l
 assen. Das ist meistens unterhaltsam und vermittelt außerdem ein Weltbild
 .\n\nGerade bei Geschichten im Medium Film ist die Frage nach Anfang und E
 nde überall: Wo wird in eine Einstellung hineingeschnitten und wann wiede
 r heraus? Darf der Film an dieser Stelle enden\, oder wäre das unbefriedi
 gend? Wann ist der Bogen überspannt?\n\nDer interaktive Vortrag geht den 
 Fragen nach\, wie Anfänge und Enden gesetzt werden\, wann wir sie in Gesc
 hichten erwarten oder sogar fordern\; und was das für das Weltbild bedeut
 et. Und kann man beim Erzählen darauf Einfluss nehmen? Besonderes Augenme
 rk liegt auf dokumentarischem Erzählen.
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LOCATION:Toulon (A030)
SUMMARY:“Nothing ever ends\, Adrian.” – Das (bewusste?) Setzen von An
 fängen und Enden in Wahrnehmung\, Geschichten und Dokumentarfilm - Kilian
  Kuhlendahl
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