Schon heute, bei noch 1,4℃ globaler Erwärmung, untergräbt der Klimawandel die Existenz von Millionen Menschen im Globalen Süden. In Afrika verschieben sich der Steppen- und Savannengürtel südlich der Sahara stetig nach Süden. Viele Kleinbauern verlieren ihre Lebensgrundlage. Wenn es geht, bauen sie andere, trockenresistentere Feldfrüchte an. Oder sie ziehen in feuchtere Gebiete weiter im Süden. Nicht wenige lassen sich am Rande grosser Städte nieder. Die Menschen erleben einen tiefgreifenden Wandel. Eine wissenschaftlich fundierte Vorstellung von Klimawandel und dessen Gründen haben die wenigsten von ihnen. Sie machen sich jedoch einen eigenen Reim auf das, was ihr Leben so einschneidend verändert. Manche verzweifeln, manche aber entwickeln eine Kreativität, die ihnen das Überleben und vielleicht einen Neuanfang ermöglicht. Selten können die Menschen die bleiben, die sie einmal waren. Es ist ein existentieller Wandel, den sie so gut es geht zu gestalten suchen und dessen Folgen sie dennoch zu anderen Menschen macht.
Demokratien sind nur so stark wie der politische Wille, an ihnen festzuhalten. Eine zentrale Rolle spielen dabei Normen – sie regeln die Bereiche unseres Zusammenlebens, die nicht ausdrücklich in Gesetzen oder Verfassungen festgeschrieben sind. Als Fundament demokratischer Stabilität genießen Normen jedoch nicht denselben Schutz wie Verfassungen und geraten daher besonders leicht ins Visier politischer Machtspiele. Welche Folgen Normverletzungen für die Stabilität demokratischer Systeme haben – und was Kernkraftwerke mit Demokratien gemeinsam haben –, darum geht es in diesem Vortrag.
Onlinebanking, digitale Behörden, Unternehmen und private Kommunikation verlassen sich täglich auf Verschlüsselungsverfahren. Mit leistungsfähigen Quantencomputern könnte jedoch das Ende eines Teils der heute eingesetzten Kryptographie bevorstehen. Besonders kritisch ist dabei das Szenario Store now – decrypt later: Verschlüsselte Daten können bereits heute gesammelt und in Zukunft entschlüsselt werden.
Der Vortrag erklärt verständlich, warum Quantencomputer die IT-Sicherheit verändern und wie mit Post-Quanten-Kryptographie (PQC) auf diese Herausforderung reagiert werden kann. Vorgestellt werden neue, vom NIST standardisierte Verfahren sowie Quantenschlüsselverteilung (QKD) als ergänzender Ansatz. Außerdem wird erläutert, warum klassische und quantensichere Verfahren zunächst kombiniert werden, was unter Krypto-Agilität zu verstehen ist und wie ein sicherer Übergang gelingen soll.
Abschließend gibt der Vortrag einen Überblick über aktuelle Empfehlungen und Standardisierungsvorgänge von Behörden und Organisationen wie BSI, NIST und IETF sowie die Herausforderungen für Wirtschaft und Gesellschaft.
Wie werden unsere Städte und Gemeinden künftig klimafreundlich, bezahlbar und verlässlich mit Wärme versorgt? Die Kommunale Wärmeplanung ist ein zentraler Baustein der Energiewende – und betrifft Bürgerinnen und Bürger ebenso wie Verwaltungen, Stadtwerke und Unternehmen.
Der Vortrag gibt einen verständlichen Einblick in die Grundlagen der Kommunalen Wärmeplanung: Was steckt hinter dem Konzept, welche gesetzlichen Anforderungen bestehen und wie läuft ein Wärmeplanungsprozess in der Praxis ab? Darüber hinaus werden die Chancen beleuchtet, die sich für Menschen vor Ort ergeben; von mehr Planungssicherheit über neue Möglichkeiten beim Heizen bis hin zu langfristigen Perspektiven für Klimaschutz.
Gleichzeitig richtet der Vortrag den Blick auf die Zeit nach der Erstellung eines Wärmeplans: Welche Herausforderungen entstehen für Kommunen bei Umsetzung und Kommunikation? Welche Erwartungen treffen auf begrenzte Ressourcen? Und wie kann aus einer strategischen Planung eine erfolgreiche Wärmewende werden?
Ein kompakter Überblick über ein Thema, das die Zukunft unserer Städte und Gemeinden entscheidend prägen wird.
Täglich erleiden über 300 Menschen in Deutschland einen Herz-Kreislauf-Stillstand. In Deutschland werden in knapp 55% der Fälle die ersten, wichtigen Minuten durch medizinische Laien überbrückt, die den Kollaps zufällig beobachtet haben. Andere Länder schaffen dies in über 70% der Fälle. Was können wir persönlich tun? Was ist Aufgabe der Politik? Was sind die Herausforderungen in der Herz-Lungen-Wiederbelebung und welche technischen Möglichkeiten stehen dem Fachpersonal zur Verfügung?
Die Essensausgabe ist im Südtrakt des Hauptgebäudes. Guten Appetit!
Herzlich willkommen zur Mind-Akademie 2026! Das Orgateam freut sich, die größte alljährliche MHN-Veranstaltung offiziell zu eröffnen - altbewährt mit ca. 250 Teilnehmenden, 70 Vorträgen und jeder Menge interdisziplinärer Neugier und Freude. Hier geben wir in Kürze alle wichtigen Informationen weiter, um einen guten Rahmen für die kommenden Tage zu setzen. Ihr erreicht uns im Vorfeld und Nachgang unter orga@mind-akademie.de.
Ganz neu und vor allem neugierig unterwegs auf der Mind-Akademie?
Oder schon „alter Hase“, aber gespannt, wer neu dazugekommen ist?
Beim Icebreaker bist du richtig!
Orientierung in Kennenlernrunden, erste Kontakte knüpfen, den Bekanntenkreis ausweiten – neue Leute treffen ist hier Programm!
Gerade für die eher Zurückhaltenden ist der Icebreaker die Veranstaltung am Auftaktabend, um Anschluss zu finden.
Beim Mensa-Intelligenztest handelt es sich um einen normierten, wissenschaftlich fundierten IQ-Test, der verschiedene Bereiche der Intelligenz, unter anderem Sprach- und Zahlenkompetenz, Gedächtnisleistung und räumliches Vorstellungsvermögen abprüft. Für die Teilnahme am Test sind sehr gute Deutschkenntnisse erforderlich, damit die Aufgaben sicher und schnell verstanden werden. Der von Mensa verwendete Intelligenztest ist für Personen ab 14 Jahren konzipiert. Eine Teilnahme ist nur nach verbindlicher Anmeldung möglich:
https://db.mensa.de/rwdtests?tab=1&mpn=Tests&vs=049
Bitte prüft nach erfolgter Anmeldung, ob ihr eine entsprechende Bestätigung per eMail erhalten habt!
Dröge Vereinspolitik? Mitnichten! Die Mitgliederversammlung hört sich an, was 2025 im Verein alles passierte, und diskutiert, was in Zukunft passieren soll. Dabei interessiert uns als einladender Vorstand besonders, wie wir die Aktivitäten im Verein zu vielen tollen Veranstaltungen voranbringen und mit lebendigen zentralen Teams unterstützen können. Ja, einige Formalia sind nötig, aber wir setzen voll auf euch als Mitglieder und eine gute Diskussionskultur!
MHN-Mitgliedern geht die Tagesordnung im Vorfeld zu. Nicht-MHN-Mitglieder sind als Gäste herzlich willkommen.
Mensa’s nonverbal and culture-fair intelligence test is a standardized, scientifically based IQ-Test designed for individuals aged 14 and older.
Only participants with insufficient knowledge of the German language in order to take the regular IQ-Test of Mensa in Deutschland e.V. are permitted to take this nonverbal and culture-fair IQ-Test. A test participation is only possible after a successful application:
https://db.mensa.de/rwdtests?tab=1&mpn=Tests&vs=049
Therefore, please check your eMails for confirmations!
Die Essensausgabe ist im Südtrakt des Hauptgebäudes. Guten Appetit!
Was wissen wir über den Anfang unserer Welt, und mit welcher Sicherheit sprechen wir darüber? Der Vortrag wird unser modernes Weltmodell besprechen, seine Grundlagen erläutern und beschreiben, aufgrund welcher Beobachtungen wir von diesem Weltmodell weitgehend überzeugt sind. Wie es angefangen hat und wie es enden kann, ist dennoch weitgehend offen.
Kaum eine literaturgeschichtliche Epoche zeichnet sich durch einen so problematischen Anfang aus wie die deutsche Nachkriegsliteratur. Dies gilt umso mehr, als zentrale Vertreter etwa der literaturpolitisch wichtigen ‚Gruppe 47‘ mit großem Pathos eine ‚Stunde Null’ proklamieren. Dadurch kommt es zum Ausblenden der eigenen Vorgeschichte im NS-Deutschland (häufig als Wehrmachtssoldaten und bereits literarisch Publizierende) und zur Illusion einer tabula rasa, eines vermeintlich voraussetzungslosen Neubeginns aus sich selbst heraus. Vor diesem Hintergrund ist es kein Zufall, dass die sich durch ihr unvermitteltes Einsetzen ‚in medias res‘ auszeichnende Kurzgeschichte die paradigmatische Gattung nach 1945 darstellt. Was verraten also Textanfänge – insbesondere von kürzeren und längeren Prosatexten – über die Epoche? Der Vortrag wird durch einen anschließenden Workshop ergänzt.
Was wäre, wenn wir mit denselben Mitteln zehn- oder hundertmal mehr Gutes bewirken könnten? Effektiver Altruismus verbindet moralisches Engagement mit klarem, evidenzbasiertem Denken: Welche Probleme sind die größten? Welche Lösungen wirken nachweislich? Und wie kann ich als Individuum die Welt zu einem besseren Ort machen?
Dieser Vortrag gibt eine Einführung in die Grundideen der Bewegung: von globaler Gesundheit über Tierwohl bis zu Risiken neuer Technologien, ganz ohne Vorwissen. Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Theorie, sondern das Handeln: Wie wird aus guter Absicht echte Wirkung?
Ein Fokus liegt auf der wahrscheinlich wirkungsvollsten Entscheidung überhaupt – der eigenen Karriere. Rund 80.000 Stunden verbringen wir mit Arbeit. Genau das macht den Beruf zum größten Hebel, um Gutes zu bewirken. Dieser Vortrag ist eine Einladung, die eigene Handlungsmacht neu zu denken, und ein Anstoß zum ersten Schritt.
Oli macht morgens zum Wachwerden etwas Gymnastik. Wer Lust hat mitzumachen, ist herzlich eingeladen!
Ihr braucht bequeme Klamotten und – falls ihr nicht gerne Übungen direkt auf dem Boden macht – eine dünne Yoga- oder Gymnastikmatte.
Die liegende Acht ist allgegenwärtig – in Logos, Schmuckstücken, spirituellen Traditionen und mathematischen Darstellungen. Als Symbol der Unendlichkeit übt sie auf Menschen seit jeher eine besondere Faszination aus. Doch sie ist längst nicht das einzige Zeichen für das Grenzenlose.
Der Vortrag unternimmt einen Streifzug durch verschiedene Symbole der Unendlichkeit – von dem in der Mathematik verwendeten Unendlichkeitszeichen bis hin zum Ouroboros, der sich selbst verschlingenden Schlange aus antiken Mythologien. Dabei begegnen sich Mathematik, Kulturgeschichte und Symbolik auf vielfältige Weise. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie es Menschen in unterschiedlichen Kontexten gelungen ist, mit endlichen Mitteln etwas zu beschreiben, das per Definition keine Grenze kennt.
Eine eigene Persönlichkeit hat jeder Mensch. Weil es aber so viele Menschen gibt, gab es von jeher eine Tendenz Persönlichkeiten in Gruppen oder Kategorien einzuteilen, um sich zu erleichtern mit Menschen umzugehen.
Eine hilfreiche Methode uns selbst und andere kennen zu lernen bietet das Riemann-Thomann-Kreuz.
Die Grundlagen und der mögliche Einsatz desselben sind Thema des Vortrags.
Textanfänge können als Schlüssel zum Verständnis literarischer Werke und auch ihres literaturhistorischen Orts dienen. So verweist das für unmittelbar nach 1945 veröffentlichte Kurzgeschichten typische unvermittelte Einsetzen der Handlung ‚in medias res‘ auf die kulturpolitische Ideologie einer ‚Stunde Null‘, die sich der Illusion einer völligen literaturgeschichtlichen Voraussetzungslosigkeit hingibt. Dieses von zentralen Vertretern etwa der literaturpolitisch wichtigen ‚Gruppe 47‘ vertretene Programm des ‚Kahlschlags’ räumt dabei nicht nur mit Propaganda und ‚Schönschreiberei‘ während der NS-Diktatur auf, sondern verweigert sich unter neorealistischem Vorzeichen auch Traditionen der Moderne. Im Workshop wollen wir demgegenüber der Vielfalt der Nachkriegsliteratur (von 1945 bis in die 1970er Jahre) nachgehen, indem wir gemeinsam Textanfänge analysieren und weiterspinnen. Der Workshop ergänzt den Vortrag zum gleichen Thema.
Bei der letzten Akademie haben wir unsere Ideen vorgestellt und ihr uns wertvollen Input gegeben. Jetzt sind wir ein ganzes Stück weiter: Wir haben mit viel Herzblut überlegt, formuliert, umgeschmissen, angepasst, und all das mehrfach. In Zusammenarbeit mit dem Vorstand haben wir jetzt ein verabschiedbares Konzept, das wir euch stolz vorstellen werden! Gleichzeitig sind wir offen für alle Fragen und nicht zuletzt eure zukünftige Unterstützung. Denn jetzt geht es an die Aufgabe, ein "Vertrauensteam" ins Leben zu rufen als eine Art Hintergrunddienst des MHN - und dafür brauchen wir eure Beteiligung. Kommt zu unserem Austausch, werdet alle Fragen los und dann vielleicht sogar Teil unseres netten Teams! :-)
Die Stunde lädt dich dazu ein, mit deinem Körper in einen angenehmen Kontakt zu kommen. Was tut mir gut? Was passt für mich? Wenn alles erstmal sein darf, wie es ist, treten Spannungen, die uns schützen sollen, in den Hintergrund und der eigene Körper kann als sicherer Ort erlebt werden.
Das erwartet dich:
Einfache Körperübungen zur Regulation des Nervensystems; eine sanfte Yoga-Praxis zur Mobilisierung der Gelenke sowie zur Kräftigung, Lockerung und Dehnung der Muskulatur; eine geführte Endentspannung
- Keine Vorkenntnisse notwendig -
Bitte achte auf bequeme Kleidung und bring eine Yoga-/Gymnastikmatte mit.
Die Essensausgabe ist im Südtrakt des Hauptgebäudes. Guten Appetit!
Paare in Partnerschaftskonflikten suchen häufig erst sehr spät professionelle Hilfen auf. Die von Ambivalenzen und Konflikthaftigkeit geprägten Partnerinteraktionen sind dann bereits verfestigt und gegenseitige Verletzungen führen zu einer fortschreitenden Entfremdung. Paare in diesen Situationen professionell abzuholen und in einem Prozess der Entscheidungsfindung, der Wiederannäherung oder der Trennung zu begleiten, ist eine spannende Herausforderung. In unserem Vortrag wollen wir einen Einblick in aktuelle Entwicklungen in der Paarberatung und -therapie geben. Es werden negative Dynamiken in Partnerschaftskrisen sowie wichtige Bausteine für eine positive Partnerschaftsentwicklung beleuchtet und kognitiv-verhaltenstherapeutische Ansätze und Interventionen aus dem in Heidelberg entwickelten Präsenz- und Onlineangebot für Paare in Partnerschaftskrisen vorgestellt.
Der Wald ist eine regulierende Größe im Wasserkreislauf, dient als Kohlenstoffspeicher und beherbergt eine immense Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren. Alles Leben steht in enger Beziehung zueinander und bildet so ein Netzwerk mit engen Wechselwirkungen untereinander und zur Chemie, Physik und Geologie. Selbst geringe Störungen können diesen Zusammenhalt verändern oder sogar zerstören. Menschen handeln in diesem System unbewusst und bewusst erhaltend wie auch zerstörerisch. Der Vortrag soll über einen Teil des Netzwerkes, den Einfluss des Waldes auf lokale, regionale bis hin zu globalen Vorgängen rund um den Wasserkreislauf näher berichten Dabei spielen Wechselwirkungen zwischen Biosphäre und der Atmosphäre, insbesondere biogene reaktive Spurengase, Aerosole, Wolkenbildung und Regen, eine wesentliche Rolle. Ein Verlust an Waldfläche könnte sich auf die Niederschlagsmengen nicht nur für das Amazonasgebiet, sondern vielleicht auch für ganz Südamerika auswirken. Wäre das ein Ende des aktuellen Netzwerkes oder könnte es sich regenerieren?
Aus dem Alten Ägypten sind einige Texte erhalten, welche eine Schilderung der Zukunft in düsteren Farben enthalten. Insbesondere wird der Zusammenbruch der gesellschaftlichen und sozialen Ordnung beklagt. Dabei kommen fallweise auch Umweltkatastrophen wie insbesondere ausbleibende Nilüberschwemmung zur Sprache. Heutzutage besteht teilweise eine Tendenz, derartige Schilderungen gerade in letzterem Punkt ernst zu nehmen und mit historischen Klimaveränderungen korrelieren zu wollen. Es gibt allerdings etliche Unsicherheiten dabei, die u.a. auf der teilweise schlechten Erhaltung der Handschriften beruhen. Zudem sind diese Jahrhunderte später als die von ihnen angeblich geschilderten Ereignisse. Der Vortrag wird die wesentlichen Quellen vorstellen und diskutieren, was man ihnen belastbar entnehmen kann und was nicht.
How are writing systems born, and when and how do they die? We will explore this question using the example of Cypro-Minoan, an undeciphered writing system from the Late Bronze Age of Cyprus. From the fog of its origins on Crete through the roughly five hundred years of its existence, Cypro-Minoan managed to maintain a distinct identity in the face of its more powerful script neighbors (Egyptian hieroglyphs, cuneiform [Keilschrift], etc.), before it finally disappeared--or transformed-- into a new writing system, one which successfully managed to compete against various alphabetic scripts for another half-millennium.
We'll explore the various factors which made Cypro-Minoan unique, how it found an enduring home on Cyprus, and what lessons it might have for the writing systems we use today.
Psychologische Sicherheit (nach Amy Edmondson) ist der wichtigste Faktor dafür, wie leistungsfähig und stabil ein Team ist - noch vor dem Vertrauen innerhalb des Teams. Sie ist die Voraussetzung dafür, dass die Teammitglieder Fragen stellen, ihre eigenen Ideen einbringen und offenen über Fehler sprechen, um daraus zu lernen.
In diesem Workshop schauen wir uns gemeinsam an, wie psychologische Sicherheit funktioniert, welche gravierenden Auswirkungen es hat, wenn sie fehlt, und was ihr tun könnt, um die psychologische Sicherheit in einem Team oder einer Organisation zu verbessern.
Die Insolvenz einer unternehmerisch tätigen Gesellschaft (z.B. GmbH, AG etc.) wird ebenso wie die Insolvenz einer natürlichen Person oft mit einem Scheitern und Versagen gleichgesetzt. Sie wäre dann das wirtschaftliche und persönliche Ende der (juristischen) Person. Doch kann eine Insolvenz auch der Anfang von etwas Neuem sein, wenn sie für eine Restrukturierung, einen wirtschaftlichen und finanziellen Neubeginn genutzt wird. Die im deutschen Recht vorhandenen Instrumente der Insolvenzordnung (InsO) und des Restrukturierungsgesetzes (StaRUG) werden für ein nichtjuristischen Publikum nachvollziehbar aufgezeigt. Es gibt für jede und jeden eine zweite Chance!
Nach dem Ende der Sowjetunion 1991 schienen die Ukraine und Russland in einer ähnlichen Anfangsposition zu sein: zwei postsowjetische Staaten, die ihre neu gewonnene Souveränität als nationale Emanzipation vom sowjetischen Imperium begriffen. Doch seit dem Beginn des 21. Jahrhunderts haben die beiden Staaten und Gesellschaften unterschiedliche Wege beschritten. Welches Ende das nimmt, ist im gegenwärtigen Krieg Russlands gegen die Ukraine noch nicht absehbar. Der Vortrag basiert auf einer älteren Fassung von 2023 - einsehbar hier: https://youtu.be/JUoGI3LwvhQ?si=KVWibsZYudJ7vlNO - und prüft, welche Thesen sich seitdem bewährt haben und an welchen Stellen ggf. Korrekturen vorzunehmen sind.
Jeden Morgen endet eine Phase ohne bewusstes Erleben – und trotzdem wachen wir meist nicht mit der Frage auf, wer wir sind. Wir erleben uns unmittelbar wieder als dieselbe Person. Aber woran erkennt unser Gehirn dieses „Ich“ eigentlich? Das Teleporter- oder Klon-Paradox zeigt, wie brüchig unsere Intuition von persönlicher Identität werden kann: Wenn eine Person mit denselben Erinnerungen, Eigenschaften und Lebensbezügen rekonstruiert oder verdoppelt würde – wer wäre dann noch „ich“? Im Alltag wird diese Frage meist unbemerkt beantwortet. Gedächtnisprozesse, besonders das autobiographische Gedächtnis, stellen nach dem Aufwachen Orientierung, Vertrautheit und persönliche Kontinuität her. Der Vortrag verbindet Gedankenexperimente zur Identität mit neuropsychologischen Befunden zu Schlaf, Gedächtnis und Störungen des Selbsterlebens. Dabei geht es darum, warum aus dem Ende bewussten Erlebens meist nahtlos wieder ein Anfang als dieselbe Person wird.
Jede Sprache nutzt Grammatik, und Grammatik verändert sich stetig. Es gibt verschiedene Arten von grammatischem Wandel, viele sind nur schwer von einander und von anderen Prozessen abzugrenzen. In diesem Vortrag möchte ich einige ausgewählte Wandelprozesse aus verschiedenen Sprachen präsentieren, ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Konkreten hervorheben, und daraus einige Aspekte gängiger Sprachwandeltheorien herleiten. Im Einklang mit dem diesjährigen Motto werde ich vor allem auf die initialen Schritte in der Entstehung und die letzten Schritte zur Obsoleszenz von grammatischen Markern eingehen.
Trockenfallende Flüsse und Bäche sind keine Ausnahme, sondern die Regel. Weltweit fallen rund 60 Prozent dieser Gewässer mindestens an einem Tag pro Jahr trocken. Ihr natürlicher Wechsel zwischen Wasserführung und Trockenphase schafft einzigartige Lebensräume und fördert eine hoch spezialisierte Biodiversität. Klimawandel, Wasserentnahmen und Flussverbauung verändern diese Dynamik jedoch zunehmend und lassen selbst große Ströme immer häufiger austrocknen. Im Vortrag wird dargelegt, warum trockenfallende Gewässer für den Wasserhaushalt, die Artenvielfalt und den Menschen von zentraler Bedeutung sind – und wie ihr Schutz zu einer der großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts geworden ist.
Wer sich mit dem Nahen Osten der Gegenwart beschäftigt, kommt um das Thema Krieg und Gewalt nicht herum. Diese Region erscheint in westlichen Medien geradezu als Paradebeispiel für eine jahrzehntealte Gewaltspirale. Wie gehen Menschen mit einem derart von Unsicherheit und Angst geprägten Alltag um? Welche Spuren hinterlässt diese Situation im Denken und Leben gerade junger Menschen?
Die aktuelle arabische Literatur ist tief geprägt von diesen Fragen, oft wird sie als verzweifelter Aufschrei, Klage oder politischer Protest entworfen. Dieser Vortrag beschäftigt sich mit einem irakischen Roman, der zur Zeit der US-Invasion in Bagdad 2003 spielt. Ein irakischer Student musste sein Studium im Krieg aufgeben, um die Leichenwäscherei seines verstorbenen Vaters zu leiten. Zutiefst traumatisiert grübelt er über Ende und Anfang, Tod und Leben im Kontext von Terror und Gewalt nach.
Emotionale Formen der Kindesmisshandlung, sprich psychische Misshandlung und emotionale Vernachlässigung, gehören zu den häufigsten Formen der Misshandlung, sind aber mit am schwierigsten zu erkennen.
Wie kann man vielleicht dennoch erkennen, was Kindern widerfährt? Wie kann man dem ein Ende setzen? Und endet dann alles, die Kindheit, die Gesundheit, das Leben? Oder gibt es Wege, dass gute Dinge trotzdem weitergehen können, auch Neues beginnen kann? Mit diesen Fragen zu Erscheinungsformen und Epidemiologie emotionaler Formen der Kindesmisshandlung, Folgeerscheinungen sowie möglichen Interventionen beschäftigt sich der Vortrag aus wissenschaftlicher, psychotherapeutischer Sicht.
Der mikrobielle Abbau organischer und anthropogener Materialien ist eine zentrale Funktion von Waldökosystemen und steuert maßgeblich die Stoffkreisläufe. Untersuchungen in gemäßigten Regionen zeigen, dass besonders Pilze und Bakterien aktiv an der Zersetzung von Totholz, Laub und biologisch abbaubaren Kunststoffen (z.B. PBAT, PBS) beteiligt sind. Mithilfe moderner Hochdurchsatzsequenzierungsansätze werden die Reichhaltigkeit, taxonomische und funktionelle Diversität sowie Ausbreitungsmechanismen mikrobieller Gemeinschaften entlang von Gradienten zwischen urbanen und naturnahen Standorten analysiert. Experimentelle Ansätze mit standardisierten Substraten ermöglichen den Vergleich von Besiedlungs- und Zersetzungsraten unter unterschiedlichen Ökosystembedingungen und Klimaregimen. Ergänzend werden die Zusammenhänge zwischen Landnutzung, Biodiversität und Ökosystemleistungen durch die Integration von Modellierung und künstlicher Intelligenz untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass mikrobielle Vielfalt und Spezialisierung entscheidend für effiziente Abbauprozesse von Totholz, Laub und Kunststoffen sind und wesentlich zur Anpassungsfähigkeit von Wäldern gegenüber globalem Wandel beitragen. Diese Erkenntnisse liefern wichtige Grundlagen für nachhaltige und biodiversitätsorientierte Waldbewirtschaftung.
Psychologische und neurowissenschaftliche Erkenntnisse legen nahe, dass Wohlbefinden wesentlich durch Aufmerksamkeit, emotionale Ausrichtung und mentale Gewohnheiten geprägt wird. Viele dieser Muster entstehen unbewusst, können aber durch wiederholte Übung beeinflusst werden.
Im Kontext des Leitthemas „Ende und Anfang“ wird Loving-Kindness-Meditation (Metta) als Praxis verstanden, mit der eingefahrene mentale Muster bewusst unterbrochen und neue innere Haltungen kultiviert werden können.
Der Workshop führt in zentrale psychologische Prinzipien ein: wie Aufmerksamkeit unser Erleben formt, wie mentale Muster entstehen und weshalb regelmässige Meditation innere Haltungen verändern kann. Anschliessend werden die Teilnehmenden durch geführte Übungen in die Praxis eingeführt. Ergänzt wird dies durch kurze Reflexion und Austausch.
Ziel ist es, die psychologischen Prinzipien hinter Loving-Kindness-Meditation verständlich zu machen und ihre Anwendung in der Praxis erfahrbar zu machen.
„Spieglein, Spieglein an der Wand – wer ist die Schönste im ganzen Land?“ Die Frage nach dem eigenen Aussehen begleitet viele Menschen von früher Kindheit bis ins hohe Alter. Aussehensbezogene Sorgen sind dabei weit verbreitet und können von vorübergehenden Unsicherheiten bis hin zur Körperdysmorphen Störung (KDS) reichen. Im Kontext des Leitthemas „Anfang und Ende“ widmet sich dieser Beitrag den Ursprüngen und Verläufen aussehensbezogener Sorgen/KDS. Wann beginnen Menschen, ihr Äußeres kritisch zu betrachten? Welche Rolle spielen soziale Vergleiche, Schönheitsideale, Entwicklungsaufgaben und digitale Medien? Und wann enden diese Sorgen – oder verändern sie lediglich ihre Gestalt? Anhand aktueller Forschungsergebnisse werden Entstehungsbedingungen, aufrechterhaltende Mechanismen sowie Übergänge zu klinisch relevanten Störungsbildern wie der KDS beleuchtet. Gleichzeitig werden Faktoren diskutiert, die zu einer Verringerung von Aussehenssorgen beitragen können. Der Beitrag versteht Anfang und Ende dabei nicht als feste Zeitpunkte, sondern als dynamische Prozesse, die den Umgang mit dem eigenen Körper über die Lebensspanne prägen.
Die alltäglichen Berichte aus Krisenregionen sind aus den heutigen Nachrichten nicht mehr wegzudenken. Hiermit verbunden hat die Rüstungsindustrie wieder Zuwachs bekommen und ist angehalten, internationale Projekte gemäß politischen Vorgaben durchzuführen.
Dies führt oft zu Herausforderungen, welche wiederum medial präsentiert werden.
Eine dieser Schlagzeilen der letzten Monate war das deutsch-französische Flugzeugprojekt FCAS.
Ich möchte nun helfen, zu erklären, was FCAS überhaupt ist und wie dies entsprechend seines Umfangs und seiner Herausforderungen einzuordnen ist, so dass wir alle sachlich darüber diskutieren können.
Ziel des Vortrags ist die technische Beschreibung und Komplexität, sekundär die politische Tragweite und internationale Herausforderung bei diesem Projekt.
Unsere Ressourcen in Form von geogenen Rohstoffen sind zunehmen knapper geworden, so dass zum einen das Recycling bedeutsam ist, zum anderen neue Modelle der Effizienz von Produkten gefordert sind.
In diesem Sinne werden Fragen gestellt und Antworten gegeben.
Over the past century astronomical and cosmological observations persistently point towards the fact that about 85% of all the matter in our Universe remain completely hidden from humankind's view. This so-called Dark Matter has played a key role in the formation of our Universe as we know it; however, its nature is still a mystery to modern science. It is postulated that Dark Matter is composed of completely new particles beyond the standard model of physics, that interact with gravity and only very weakly with known elementary particles. In this talk, I will discuss the history of Dark Matter, as well as the past and current state of searches for it. I will also present the modern and future technological developments that could, in the near future, allow us to detect Dark Matter and unveil its mysteries.
„Mit großer Aufmerksamkeit habe ich Ihre Stellenausschreibung gelesen und“ .... die wichtigste Zeile in diesem Anschreiben inhaltslos verschwendet.
Mit KI kann man sehr schnell eine Bewerbung, Lebenslauf und Anschreiben generieren, aber oft kommt dann generisches BlaBla heraus. Geschwindigkeit ist der falsche Maßstab. Entscheidend ist die Qualität – und die braucht einen durchdachten Workflow mit gezieltem Context Engineering und kritischem Nachsteuern.
Der Workshop zeigt anhand konkreter Beispiele, wie KI Stellenanzeigen analysiert, relevante Erfahrungen und Stärken herausarbeitet und daraus präzise, individuelle Inhalte für CV und Anschreiben entwickelt. Im Mittelpunkt steht dabei nicht das schnelle Generieren von Text, sondern die strategisch geschickte Zusammenarbeit mit der KI, die zu überzeugenderen Bewerbungsunterlagen führt.
Bitte bring einen Laptop mit Internetzugang sowie Zugang zu einem KI-Tool deiner Wahl (z. B. ChatGPT, Claude oder Gemini) mit.
Die Essensausgabe ist im Südtrakt des Hauptgebäudes. Guten Appetit!
Du hast Lust, mitzuhelfen, dass die Mind-Akademie und andere MHN-Veranstaltungen stattfinden? Das MHN ist ein Mitmach-Netzwerk – alles, was wir auf die Beine stellen, entsteht ehrenamtlich. Deshalb suchen wir immer Unterstützung für unsere Orga-Teams und viele weitere Vereinsaufgaben.
Egal, ob du bereits aktiv bist oder es werden möchtest: Komm vorbei! Wir möchten möglichst viele Aktive und Interessierte zusammenbringen, damit wir gemeinsam einen Überblick über bestehende und neue Aufgaben schaffen, Ideen austauschen und passende Teams bilden können. Lerne andere Engagierte kennen, entdecke Möglichkeiten, dich einzubringen, und gestalte das MHN aktiv mit.
Wie sieht (d)ein kreativer Umgang mit Anfang und Ende aus? Stellt sich der Neubeginn als Fortsetzung oder Kontrast dar? Die kleine MHN-Kunstausstellung unter dem Motto "art of mind" stellt aus, was TeilNehmer der Mind-Akademie ZusammenBringen. Zum 12. Mal freuen wir uns auf Papierbilder, Origami, Kleinplastiken, Fotos und sonstige im Foyer ausstellbare Kunstwerke bis 50 cm Größe.
Während der Midissage stellen die Kreativen ihre Werke vor.
An alle, die kreativ sind oder es werden wollen:
Malst du ohne Ende oder willst du endlich damit anfangen? Nutze die Mind-Akademie als Anlass, deine vorhandenen oder gezielt für diese Documensa angefertigen Werke zu zeigen: Spiele mit den Begriffen Ende / Anfang. Oder erstelle je eine Bilder- / Fotoserie zu den Themen "Ende" und "Anfang". Wir freuen uns auf alle kreativen Beiträge.
(Wir helfen gern beim Aufbau. Die Werke können leider nicht versichert werden. Sprich uns einfach an unter documensa@mind-akademie.de.)
Ein Tablequiz ist ein unterhaltsamer Teamwettbewerb, bei dem mehrere Gruppen von je 3 bis 6 Menschen an Tischen gegeneinander antreten. Ähnlich wie bei einem Pub Quiz werden Fragen aus verschiedenen Themenbereichen gestellt – von Allgemeinwissen über Musik bis hin zu Logik- und MHN-Fragen. Gemeinsam knobeln, diskutieren und die beste Antwort finden steht dabei im Mittelpunkt. Egal, ob Quiz-Profi oder Neuling: Jede und jeder kann sein Wissen einbringen. Macht mit, lernt euch gegenseitig besser kennen und erlebt einen abwechslungsreichen Abend.
In diesem Workshop gestalten wir gemeinsam ein Bild, intuitiv, kreativ und ohne Bewertung. Es geht nicht darum, etwas richtig oder falsch zu machen. Vorkenntnisse sind nicht nötig. Jede Person darf ihren eigenen Ausdruck einbringen und Teil eines gemeinsamen kreativen Prozesses werden.
Am Anfang steht ein leeres Blatt, viele Möglichkeiten und die Einladung, eine Welt entstehen zu lassen, wie sie euch gefällt.
Im Prozess entsteht Schritt für Schritt ein gemeinsames Werk. Das Malen eröffnet neue Perspektiven, fördert den Austausch und schafft Raum für Begegnung. Ob einfache Strichmännchen oder detailreiche Figuren, alles ist willkommen. Im Mittelpunkt steht die Freude am gemeinsamen Gestalten.
Am Ende besteht die Möglichkeit einer gemeinsamen Bildbetrachtung. Wir teilen Eindrücke und lassen den kreativen Prozess nachwirken.
Gemalt wird mit Gouache Farben auf einem großen Malgrund. Alle Materialien werden bereitgestellt. Bitte tragt Kleidung, die einen Farbklecks vertragen darf.
Bei dem philosophischen Abend geht es darum, einen Gedanken zu besprechen, von verschiedene Seiten zu beleuchten und Gedankenexperimente dazu anzustellen.
Lasst uns zusammen auf eine spannende Reise des Geistes, der Ideen gehen.
Ich freue mich auf spannende Ideen, aufregende Erkenntnisse und die Erweiterung des eigenen Horizontes durch den gemeinsamen Austausch.
In einem gemütlichen Raum bieten Teilnehmende für andere Teilnehmende kurze kreative Beiträge dar: Jonglage, Gesang, Gedichte, Tanz, Magie, Sketche oder instrumentale Stücke sind willkommen. Die Beiträge bieten eine bunte Mischung aus Ernstem und Heiterem und werden durch eine Moderation miteinander verbunden. Wir freuen uns noch über Menschen, die beitragen wollen - schreibt dann bitte an kleinkunstabend@mind-akademie.de.
Zusehen und genießen ist natürlich auch erlaubt.
Egal ob Solo-Stück oder Duett: Ölt eure Stimmen, sucht euch ein paar schöne Stücke aus, und kommt zur Karaoke-Party!
Der Katalog unserer Karaoke-Software enthält über 65.000 Titel. Eure Lieblingsstücke sind also sehr wahrscheinlich verfügbar.
Am Anfang starten wir mit einem kurzen Stimm-Warm-up.
Die Essensausgabe ist im Südtrakt des Hauptgebäudes. Guten Appetit!
Impacttechniken sind hocheffektive Methoden für den Therapie- und Beratungskontext. Sie können unter anderem zur Emotionsaktivierung, zur Verdeutlichung komplexer Zusammenhänge, zur Motivationssteigerung sowie zur Memorierung und Verankerung von Lösungskonzepten eingesetzt werden.
In diesem Vortrag werden neue Impacttechniken für unterschiedliche Fragestellungen und Einsatzbereiche vorgestellt und demonstriert. Da viele Teilnehmende die theoretischen Grundlagen und Wirkmechanismen bereits aus früheren Vorträgen kennen, wird der Fokus diesmal vor allem auf praktischen Demonstrationen und neuen Interventionen liegen. Die theoretischen Hintergründe können über folgenden Link eingesehen werden: https://www.youtube.com/watch?v=3_Wik4jUe10
Beispiel für eine Impacttechnik: Ein Klient erlebt die Folgen belastender Entwicklungsbedingungen als persönliches Versagen. Man zeigt ihm eine vertrocknete Pflanze in einem ausgetrockneten Blumentopf und fragt: „Ist die Pflanze schuld daran, dass sie nicht wachsen konnte?“ Die Metapher verdeutlicht, wie stark Entwicklung von Rahmenbedingungen beeinflusst wird.
Der Vortrag zeigt anhand zahlreicher Beispiele, wie Impacttechniken emotional berühren und nachhaltig wirken können.
Plate tectonics shapes our planet: it causes earthquakes, builds mountains, and recycles the Earth's crust over Billions of years. But how it all gets started remains one of the deepest unsolved mysteries in the Geosciences.
Subduction, where one tectonic plate dives beneath another, is the engine of this system. Yet why and how subduction begins is still not fully understood. Fabio approaches this question through global-scale computer modelling and a community-wide synthesis of evidence. To unite knowledge scattered across disciplines, he assembled an open-minded team of early-career scientists to build the SZIdatabase.org, a community-driven open-access database.
When, how, and why do subduction zones start to allow for plate tectonics on planets like the Earth, …and when do they not?
Meteorite sind kleinere Bruchstücke von Asteroiden, die auf der Erde eingeschlagen sind. Die meisten Meteorite stammen von Asteroidenkörpern, die sich bereits zu Beginn des Sonnensystems vor 4,6 Milliarden Jahren gebildet haben. Die Meteoritenforschung liefert wichtige Erkenntnisse über die Entstehung des Sonnensystems und die Entwicklung der Erde aus. So konnte erst durch die wissenschaftliche Untersuchung von Meteoriten der Anfang des Sonnensystems genau bestimmt werden und die Frage beantwortet werden, warum ein Asteroideneinschlag vor 66 Millionen Jahren die wahrscheinlichste Erklärung für das plötzliche Aussterben der Dinosaurier war. Erst durch das Ende der Dinosaurier wurde wiederum der Anfang der Welt ermöglicht, die wir heute kennen.
Ouroboros trage ich stets um den Hals. Er erinnert an Katia, die ihren Tanz mit Brustkrebs viel zu jung zu Ende getanzt hat. An Hesse "Jedem Anfang wohnt ...", Sapkowskis "Etwas endet." - "Etwas beginnt." Mit 45 stehen Taufen und Beerdigungen häufig im Kalender. Von hier sieht man Kopf und Schwanz der Schlange scharf. Man verdrängt, fragt: Beginnt im Ende schon etwas Neues?
Wir befragen Geschichten aus verschiedenen Zeiten und Weltgegenden: Sonnen, die zurückkehren. Menschen, die aus der Unterwelt wieder auftauchen. Welten, die untergehen, anders weitergehen.
Dabei verfallen wir nicht dem „eigentlich erzählen alle Mythen dasselbe“, und doch suchen wir die Einheit hinter Gegensätzen.
Was heißt Wiedergeburt als Kreislauf? Findet sich Weisheit zwangsläufig da, wo Menschengewisse Mythen Generation für Generation überliefen? Wo sind die Lachstellen dieser kosmischen Tragikomödie?
Ich bringe Geschichten, Bilder, ein paar verlockende Irrtümer und hoffentlich mindestens eine gute Frage mit, die nach dem Vortrag noch weiterkreisen darf.
Oli macht morgens zum Wachwerden etwas Gymnastik. Wer Lust hat mitzumachen, ist herzlich eingeladen!
Ihr braucht bequeme Klamotten und – falls ihr nicht gerne Übungen direkt auf dem Boden macht – eine dünne Yoga- oder Gymnastikmatte.
Was ist unser Geld eigentlich wert – und was hält ein Kreditgeldsystem im Innersten zusammen? Hinter Banknoten, Kontoguthaben, etc. verbirgt sich ein komplexes Geflecht aus Krediten, Schulden und Haftungsbeziehungen. Die Präsentation nimmt Sie mit auf eine kurze Reise durch die verborgene Architektur unseres Geldes: von Bankenkrisen und der Entstehung der amerikanischen Federal Reserve bis zur Europäischen Zentralbank. Warum wurde die Fed geschaffen, und welche Lehren lassen sich daraus für den Euro ziehen? Kann ein Kreditgeldsystem dauerhaft stabil sein?
Sie erfahren, wie Banken neues Geld schaffen, warum Kredit zugleich Wohlstand ermöglicht und Krisen hervorbringt und wie Zentralbanken das System immer wieder stabilisieren müssen. Im Zentrum steht der Euro: Wer gibt ihn tatsächlich aus? Wie gut ist er besichert? Und welche kaum sichtbaren Risiken entstehen durch nationale Zentralbanken, Target-Salden und ungleiche Haftung? Verständlich, anschaulich und provokant zeigt die Präsentation, was unser Geldsystem stabilisiert – und wodurch es ins Wanken geraten kann.
Mittlerweile kennt wohl jeder eine Person mit Long COVID oder ME/CFS ("chronisches Fatiguesyndrom", eine weitere postinfektiöse Erkrankung). Obwohl deutschlandweit über 1,4 Millionen Menschen betroffen sind und täglich neue Erkenntnisse über physiologische Auffälligkeiten bei diesen Erkrankungen publiziert werden, werden sie von Ärztinnen immer noch erschreckend häufig verharmlost. Statt einer wirksamen Symptombehandlung erhalten viele Betroffene Diagnosen wie Depression oder Angststörung; vielen wird eine problematische Krankheitsverarbeitung oder Simulation unterstellt. Nicht selten müssen sogar schwersterkrankte, bettlägerige Menschen zusätzlich um einen Pflegegrad oder eine Berentung kämpfen.
Doch was steckt hinter dieser Stigmatisierung und Psychologisierung? Was hat das alles mit einer paternalistischen Kultur in der Medizin zu tun? Und wie lang wird es noch dauern, bis wenig erforschte Erkrankungen, die überwiegend Frauen betreffen, angemessen behandelt werden? In diesem Vortrag berichte ich aus unserer eigenen Forschung und über die Freude, zusammen mit immer mehr engagierten Menschen leidenschaftlich für eine bessere Versorgung zu kämpfen.
Wenn etwas zu Ende geht, das Neue aber noch nicht richtig greifbar ist, kann das ein spannender Aufbruch sein. Oder Angst auslösen – vor dem Scheitern, vor der Zukunft. Die Transformation, dieser große aktuelle Wandel, der alle Menschen und gesellschaftliche Funktionsbereiche betrifft, steckt in diesem Nicht-mehr und Noch-nicht. Was sagt eigentlich die gute alte Literatur zum Leben in Zwischenräumen, und was der ganz normale Alltag? Warum geht Glück auf den Kreislauf? Und was hat das alles mit Kommunikation in unsicheren und verunsichernden Zeiten zu tun?
Am Ende der 60 Minuten fangen wir vielleicht an, Zwischenräume richtig gut zu finden. Oder uns an ihnen zu reiben. Hauptsache, du lässt dich positiv irritieren.
Familienunternehmen gelten als Rückgrat der Wirtschaft – doch was passiert, wenn sie in eine Krise geraten? Ist dies der Anfang vom Ende oder die Chance für einen Neuanfang?
Der Vortrag beleuchtet typische Krisenverläufe in Familienunternehmen und verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit praktischen Erfahrungen aus der Restrukturierungsberatung. Besonderes Augenmerk liegt auf den spezifischen Herausforderungen, die sich aus der Überlagerung von Familie, Eigentum und Unternehmen ergeben.
Anhand interaktiver Elemente und Fallbeispiele werden Entscheidungsoptionen und Erfolgsfaktoren für die Bewältigung von Krisen diskutiert. Ziel ist es, ein differenziertes Verständnis dafür zu entwickeln, wann Krisen destruktiv wirken – und wann sie als Ausgangspunkt für Transformation dienen können.
Du hast gerade etwas abgeschlossen, eine Neuorientierung steht an oder du hängst noch im Kopf in etwas Altem drin und willst gerne den Schritt in die Zukunft schaffen?
In diesem Workshop machen wir den Über-Gang vom Ende zum Anfang erlebbar. Der Workshop soll dir helfen, das Blockierende zurückzulassen, das Hilfreiche mitzunehmen und so gut in den nächsten Abschnitt gehen zu können. :-)
Die Technik kannst du für zukünftige Themen auch für dich selbst nutzen.
Hinweis: Du solltest schon eine Situation im Kopf haben. Nimm dir am besten etwas "Mittelschweres" vor. Es sollte nicht im Prinzip bedeutungslos sein, aber auch nicht das heftigste Lebensthema. Damit kannst du am besten üben, fühlst dich aber gleichzeitig im Gruppensetting sicherer, sodass du dich emotional gut genug einlassen kannst.
Die Essensausgabe ist im Südtrakt des Hauptgebäudes. Guten Appetit!
Ohne den Menschen wären die meisten Katastrophen nichts weiter als Naturereignisse. Erst wenn diese mit jenen Dingen interagieren, die uns als Zivilisation auszeichnen, können wir anfangen von möglichen Katastrophen zu reden, über die sich ein Risiko für uns Menschen und unsere Gesellschaft ableiten lassen.
Eine Katastrophe ist dabei auch kein physikalisch abgeschlossenes Ereignis, sondern, eine eng verzahnte Aneinanderreihung von physischen, ökologischen, ökonomischen und soziologischen Abläufen, die sich innerhalb von Sekunden entfalten und über Jahre oder Jahrzehnte nachwirken.
In diesem Vortrag möchten wir diese Verzahnung tiefer erkunden, Abhängigkeiten von Mensch und Umwelt ergründen und Risiken verstehen. Denn das Verständnis von Risiko ist die Grundlage, wie wir als Gesellschaft jene Resilienz aufbauen können, damit zukünftige Naturereignisse nicht mehr in Katastrophen enden.
Die Sterne am Nachthimmel scheinen unvergänglich zu sein und beflügeln seit jeher unsere Fantasie. Doch dieser Schein trügt: Sterne entstehen, verändern sich und können in gewaltigen Supernovae explodieren. Sie sind die elementaren Bausteine des sichtbaren Universums und wahre kosmische Kraftwerke. Sie produzieren zum Beispiel nahezu alle chemischen Elemente, die schwerer als Helium sind, und hinterlassen einige der exotischsten Formen von Materie: Neutronensterne und Schwarze Löcher. In diesem Vortrag werde ich den Anfang, das Ende und das „Nachleben“ von Sternen beleuchten und dabei erklären, wie Sterne unser Universum nach dem Urknall in seine heutige Form verwandelt und die Bedingungen für unser Leben geschaffen haben.
Zwischen Ende und Anfang: Die Psychologie gelingender Veränderung
Veränderungen beginnen oft mit guten Vorsätzen – und scheitern dennoch erstaunlich häufig an Aufschieben, Selbstzweifeln oder der Angst vor dem Ungewissen. Aus psychologischer Sicht spielen dabei nicht nur Hindernisse und Risiken eine Rolle, sondern auch die Art und Weise, wie wir uns die Zukunft vorstellen.
In diesem interaktiven Workshop beschäftigen wir uns mit der Frage, wie positive Emotionen, insbesondere Vorfreude, Veränderungsprozesse unterstützen können. Aktuelle psychologische Forschung zeigt, dass positive Emotionen unseren Blick erweitern, Ressourcen stärken und sogenannte Aufwärtsspiralen („upward spirals“) in Gang setzen können. Gleichzeitig wird deutlich, dass Unsicherheit und die Antizipation möglicher Schwierigkeiten natürliche Begleiter vieler Neuanfänge sind.
Neben kurzen wissenschaftlichen Impulsen stehen die Erfahrungen der Teilnehmenden im Mittelpunkt. Anhand eigener Vorhaben reflektieren wir, was beendet werden muss, damit Neues entstehen kann, welche inneren Hürden Veränderungen erschweren und wie Vorfreude helfen kann, konkrete erste Schritte in Richtung eines gelingenden Anfangs zu gehen.
Ich liebe Gesellschaftsspiele, und ich gebe Workshops u.a. zu Führung und Teamentwicklung. Außerdem finde ich, dass Lernen Spaß machen sollte. Deswegen habe ich angefangen, didaktische Gesellschaftsspiele für Workshops zu entwickeln.
In dieser Session möchte ich Prototypen einiger didaktischer Spiele mit euch spielen, mit denen man Konzepte der Gewaltfreien Kommunikation (GfK) nach Marshall Rosenberg üben kann. Nach jedem Spiel hole ich mir euer Feedback, damit ich die Spiele weiter verbessern kann.
Vorkenntnisse in Gewaltfreier Kommunikation sind nicht nötig, aber hilfreich (weil wir dann auch Spiele für Fortgeschrittene spielen können).
Du suchst nach Wegen, dein Potenzial in einem berufsbegleitenden Studium oder einem Zertifikatskurs besser auszuschöpfen? In diesem Workshop bekommst du zunächst einen Überblick darüber, wie besonders begabte Menschen lernen, und lernst eine Auswahl an Strategien kennen, die zu diesem Denkstil passen.
Gemeinsam schauen wir auf typische Herausforderungen wie überhöhte Ansprüche an sich selbst, mangelnde Selbststeuerung oder Langeweile im Lernprozess und überlegen, mit welchen Strategien man ihnen begegnen kann. Im zweiten Teil prüfst du, welche dieser Strategien zu deinem Lernprojekt und Denkstil passen, und wie du sie einsetzen könntest. So nimmst du klare Ansatzpunkte für deinen Lernalltag mit. Daneben bleibt Raum für den Austausch unter Gleichgesinnten.
Geleitet wird der Workshop von einer vielseitigen Akademikerin mit mehreren Hochschulabschlüssen, darunter ein Master der Harvard University, die ihre Lernstrategien in ganz unterschiedlichen Studienformaten selbst erprobt hat.
Bitte bring ein konkretes Lernprojekt mit (geplant oder laufend) und ein internetfähiges Smartphone für ein paar interaktive Elemente.
Während Verkehrsunfälle im Trend rückläufig sind, steigen Wildunfälle seit Jahrzehnten kontinuierlich an und stellen ein Risiko für die Verkehrssicherheit dar. Im Durchschnitt findet alle 90 Sekunden ein Wildunfall mit einem größeren Säugetier auf bundesdeutschen Straßen statt, was jährlich zu mehr als 1 Mrd. Euro Sachschäden an Fahrzeugen und rund 2.500 Personenschäden führt. Gleichzeitig fehlt ein bundesweit einheitliches Dokumentationsverfahren von Wildunfällen, was wissenschaftliche Analysen und Erkenntnisgewinne erschwert. Die Verkehrsachsen wiederum führen zu immensen Einschnitten in die Lebensräume und stellen für viele Tier- und Pflanzenarten unüberwindbare Barrieren dar. Biotopverbundsysteme greifen dieses Dilemma auf und ermöglichen im besten Fall die Vernetzung von Lebensräumen über Verkehrsachsen mit Hilfe von u. a. Grünbrücken. Aufgrund dieser aufwändigen und finanziell teuren Maßnahme können nur wenige Verkehrsabschnitte entschärft werden und viele Brennpunkte bleiben bestehen.
Wir möchten nicht nur selbstbestimmt leben, sondern auch selbstbestimmt sterben. Wer entscheidet über den Grad unserer Selbstbestimmtheit? Falls diese in Zweifel steht oder nicht in ausreichendem Maße gegeben ist: Was sind die Konsequenzen für sterbewillige Menschen und für die Suizidassistenz?
Hilfreich ist hier die Unterscheidung zwischen - grundrechtlich zugewiesener - formaler Entscheidungsautonomie einerseits und materieller Autonomie andererseits, die stets einer Reihe von Einflussfaktoren ausgesetzt ist. Sind diese Einflüsse zu kontrollieren (Autonomiesicherung durch Verfahren)?
Und wäre das Strafrecht, wenn man es als “ultima ratio” rechtsstaatlichen Handelns begreift, hierfür das richtige Instrument?
Absehbar ist schließlich, dass Angebot und Nachfrage auf dem Gebiet der Suizidassistenz zunehmen. Relevant werden somit Fragen zu Marktfreiheit und Marktkontrolle.
Anfänge und Enden werden nicht entdeckt, sondern erst beim Wahrnehmen gesetzt. So teilen wir das Kontinuum des Erlebens in einzelne Abschnitte ein. Diese fügen wir dann zu bedeutungsvollen Strukturen zusammen, den Erzählungen. Erzählungen geben uns Handlungsfähigkeit.
„Erzählung“ heißen aber auch Geschichten, der Gegenstand der Narratologie: komplexe Werke aus Sprache, Ton oder Bild, die eine Welt imaginieren lassen. Das ist meistens unterhaltsam und vermittelt außerdem ein Weltbild.
Gerade bei Geschichten im Medium Film ist die Frage nach Anfang und Ende überall: Wo wird in eine Einstellung hineingeschnitten und wann wieder heraus? Darf der Film an dieser Stelle enden, oder wäre das unbefriedigend? Wann ist der Bogen überspannt?
Der interaktive Vortrag geht den Fragen nach, wie Anfänge und Enden gesetzt werden, wann wir sie in Geschichten erwarten oder sogar fordern; und was das für das Weltbild bedeutet. Und kann man beim Erzählen darauf Einfluss nehmen? Besonderes Augenmerk liegt auf dokumentarischem Erzählen.
Big-Tech-Milliardäre wie Elon Musk versprechen die nächste Stufe der Evolution: die Überwindung des unvollkommenen "Fleischrechners" Homo sapiens im "Transhumanismus". Das wirft die Frage auf: Wollen wir das überhaupt?
Der Vortrag lädt ein zu einer philosophischen Reise durch unsere kulturelle Evolution: Vom "Animismus" über "Humanismus" bis zum "Speziesismus" und eben jenem "Transhumanismus", der die Fortsetzung der Evolution mit technischen Mitteln propagiert. Ausflüge zu Aristoteles, Darwin, Nietzsche und sogar Roddenberry ;-) führen zur zentralen philosophischen Frage laut Kant: "Was ist der Mensch?". Zum Schluss gibt´s noch einen Happen Marx: Aber nicht, um plump zur Enteignung der Milliardäre aufzurufen, sondern um zu reflektieren, worin ein gelungenes menschliches Leben wohl bestehen könnte und wozu AI dienen könnte.
Unsere Rechts- und Gesellschaftsordnung beruht derzeit im Wesentlichen auf den Gedanken und Prinzipien der Aufklärung. Die Philosophie der Aufklärung ist allerdings vor-darwinistisch: menschliche Intelligenz war seinerzeit die einzig vorstellbare. Dies hat bis heute Auswirkungen auf unsere Vorstellung des Subjekts (und Rechtssubjekts) sowie auf die Fragen, wer Rechte und Pflichten trägt, welche Entitäten zu schützen sind, wer Urheber oder Erfinder sein kann, und wie sich unser Verhältnis zu nicht-menschlicher Intelligenz oder Innovation gestaltet.
Dieser Vortrag nimmt Sie und euch mit an die Schnittstelle von moderner Hirnforschung, Hightech‑Medizin und konkreten Lebensgeschichten. Ausgangspunkt sind Situationen, in denen scheinbar nichts mehr hilft: schwere Depression, Zwangserkrankungen und therapieresistente Verläufe. Anstatt aber dort stehen zu bleiben, geht es um neue Wege, die fast nach Science-Fiction klingen: nicht‑invasive Hirnstimulationsverfahren, die mit gepulsten Magnetfeldern direkt in Gehirnnetzwerke eingreifen, in denen Emotionen, Antrieb und Entscheidungen entstehen. Verständlich wird erklärt, wie Hirnstimulation wirkt, was bereits klinische Routine ist, was aktuell erforscht wird und wo ethische Grauzonen beginnen. Anhand echter Fallvignetten zeigt der Vortrag, wie aus „austherapiert“ wieder Hoffnung werden kann – und wo die Grenzen dieser Technologien liegen.
Introvertierte kennen diese Fragen: Kann ich das überhaupt mit meiner zurückhaltenden Art? Bin ich belastbar genug? Wie weit muss ich mich verstellen? Und sie kennen den Blick von außen: zu ruhig, zu wenig präsent, nicht engagiert genug.
Dieser Vortrag nimmt beide Perspektiven ernst. Er zeigt, wie viele introvertierte Führungskräfte versuchen, den Alltag zu kompensieren - präsenter zu werden, spontaner zu reagieren, dauerhaft erreichbar zu wirken. Und was das kostet: den Zugang zu genau den introvertierten Stärken, die sie als Führungspersönlichkeit brauchen.
Das Ziel sollte sein, die Führungsrolle so zu gestalten, dass ihre Stärken verfügbar bleiben - für das Team, für die Entscheidungen, für die eigene Belastbarkeit. Denn wer leise führt, hinterlässt oft mehr Wirkung als erwartet.
Monogamie. Eine kulturelle Errungenschaft, eine Regel zum Beziehung führen, eine gesellschaftliche Norm. Und für viele eine Herausforderung, für manche etwas, das mit Partnerin oder Partner verhandelbar ist.
Sollten sich beide Personen darin einig sein, konsensual nicht-monogam zu leben, gilt es im Folgeschritt, die entsprechenden Regeln festzulegen und ein Modell zu finden. Die gängigsten Modelle heißen Swingen, offene Beziehung, Beziehungsanarchie, und Polyamorie. Aber welches Konzept passt dann wirklich (auch in der Praxis) – und ist das, was die eine Person will, tatsächlich dasselbe das die andere Person will?
Im Workshop werden die Teilnehmenden angeleitet, sich in jeweils eigene Lebens-, Liebes-, und Sexualhistorie zu gegeben, und den Status Quo gleich mitzureflektieren. Mit diesen Erkenntnissen versuchen wir (ihr) eine Einordnung auf Basis des theoretischen sozialwissenschaftlichen Modells der Poly-Proto-Typen nach Stefan Ossmann.
Die Inhalte werden vertraulich behandelt, niemand muss vor der Gruppe präsentieren. Und auch monogam lebende Personen sind herzlich eingeladen :-)
Letztes Jahr im Tanz-Workshop haben recht viele um einen Anfänger-/ Schupperkurs Brazilian Zouk gebeten. 🇧🇷
Euer Wunsch ist mir Befehl.
Wir fangen ganz easy an.
1h Grundlegende Schritte, und Basis-Technik zum Bewegen von Fuß zu Fuß und zum Führen und Folgen.
Basics sind (drum heißen sie ja auch so) die Grundlage dafür, später dann Head-Movement, Counter-Balance, Chicotes, Cambres, Sarradas, Gostosinhos und alle möglichen Isolations "draufzusetzen".
Erwartet also keine Tornado Spins oder Toalhas -- wir machen Basicos.
Und arbeiten daran, dass das richtig schöne Basicos werden! 😃
Die Angriffe Israels und der USA auf den Iran haben weltweit ein umstrittenes Echo ausgelöst. Von Zustimmung nach dem Motto "Da erledigt jemand die Drecksarbeit für uns" bis zu kompletter Ablehnung mit Verweis auf das Völkerrecht ist alles zu finden. Die Situation ist also (mal wieder) komplex.
Der Vortrag soll kurz die Geschichte des Konfliktes und die damit verbundene Komplexität beleuchten, so dass es am Ende (hoffentlich) leichter fällt, sich eine eigene Meinung zu dem Thema zu bilden.
Am Anfang war das Wort, über eins schweigt sich die Bibel dabei aber aus: Wie viele Punkte bringt es?
Scrabble beginnt für viele im heimischen Wohnzimmer mit Diskussionen darüber, ob Tante Mechthilds Schwanzhund ein deutsches Wort ist; für manche, wie Ben Berger und Alex Dings als den beiden Dozenten bei diesem Vortrag, endet es mit Goldmedaillen bei der Deutschen Meisterschaft. Wie kommt man dahin? Wir beginnen mit den Strategie-Grundlagen für Neulinge und enden mit Ausflügen dahin, auf welche Komplexitätsstufen Computerprogramme und der als menschlicher "Scrabble-Savant" bekannt gewordene Nigel Richards ein vermeintlich simples Brettspiel heben.
Geheime Zeichen, verborgene Botschaften und ein Code aus dem Mittelalter.
Die Freimaurer-Chiffre ist mehr als nur eine Geheimschrift. Ihre Zeichen erschienen auf sandbestreuten Flächen, flüchtig, rätselhaft und wie aus einer anderen Zeit. Nach einem kurzen Blick in die Geschichte und auf die Hintergründe folgst du Kapitel für Kapitel den Spuren der Freimaurer, entschlüsselst geheime Symbole und testest deine Lösungen in unserer interaktiven Rätselwelt. Dabei verschmelzen Kryptologie und Geschichte miteinander und erzählen die Entstehungsgeschichte im Rätselformat – von mittelalterlichen Steinmetzen bis zu Symbolen, Logen und verschlüsselten Nachrichten.
Die Essensausgabe ist im Südtrakt des Hauptgebäudes. Guten Appetit!
„Tanzen“, so heißt es, „ist der vertikale Ausdruck eines horizontalen Verlangens.“ Doch bevor es so weit kommt, braucht es vor allem eines: eine gute Haltung.
In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit der Körperhaltung im Wiener Walzer. Wir schauen uns an, wie eine stabile und dennoch natürliche Tanzhaltung entsteht, wie Führen und Folgen durch den Körper klarer werden und wie sich der Wiener Walzer dadurch leichter, fließender und müheloser anfühlt. Oder anders gesagt: Es wird eine ausgesprochen aufrechte Angelegenheit mit viel Kontakt.
Der Workshop richtet sich sowohl an Einsteiger:innen, die eine solide Grundlage für ihren Wiener Walzer entwickeln möchten, als auch an erfahrene Tänzer:innen, die an Haltung, Verbindung und Technik feilen wollen.
Also: genug der Theorie. Machen wir daraus Tanz.
Wir sehen uns auf der Tanzfläche!
Wenn zwei der Scrabble-Koryphäen (ja, das kann viele Punkte bringen ;)) zur Verfügung stehen, soll natürlich auch Gelegenheit gegeben werden, Ihnen beim Spielen über die Schulter zu gucken und ggf. auch mit ihnen die Klingen zu kreuzen. Beim Spiel gegeneinander werden sie ihre Züge kommentieren und auch Fragen beantworten. Danach besteht die Gelegenheit zu Simultanpartien oder Konferenzpartien Teilnehmer - Profis, je nach Anzahl der Teilnehmer und Wunsch vor Ort. Gespielt wird nach Turnierregeln und der offiziellen Wortliste (www.scrabble-info.de).
Du hast ein Buch gelesen, das du unbedingt weiterempfehlen willst? Du brauchst neue Leseanregungen? Oder möchtest du andere bibliophile MHNler kennenlernen? Dann bist du beim Bücherschaulaufen richtig. Wir treffen uns, um unsere Bücherbegeisterung zu teilen, für hochgeistige Sachbücher, fesselnde Krimis oder Kinderbücher.
Du kannst zum Zuhören vorbeikommen, aber die Veranstaltung lebt vom Mitmachen: Melde dich bei Daniel per Mail an buecherschaulaufen@mind-hochschul-netzwerk.de oder direkt auf der Akademie an. Überlege dir, wie du dein Publikum in 3-4 Minuten von deinem Lieblingsbuch überzeugen kannst. Zur Vorbereitung beantworte bitte per Mail folgende Fragen oder fülle vor Ort den Bogen aus.
- Autor und Titel
- Inhalt in drei Sätzen
- Hat dieses Buch dein Lebensgefühl, dein Denken, dein gar dein ganzes Leben geprägt? Wenn ja, wie?
- Wer sollte dieses Buch lesen? Warum?
- Wie lange braucht man in etwa zum Lesen?
- Zitat einer typischen Passage oder Wendung.
Hochbegabte AkademikerInnen - die gehören auf die Bühne und nicht (nur) ins Publikum. Jede/r von euch bringt ihre/seine ganz speziellen Lieblingsthemen, Wissensgebiete und Expertisen mit. Um diesen Strauß von Wissen auf die Bühne zu bringen, gibt es ein Format – die Lightning-Talks!
In maximal fünf Minuten präsentierst du, was dich fasziniert. Ob komplex oder kurios, theoretisch oder praktisch: Wichtig ist nur, dass du begeistert bist und andere neugierig machst. Die Talks sind kurz, klar und pointiert – ideal, um Gedankenblitze zu zünden.
Bitte schreib mir eine Mail an lightningtalks@mind-hochschul-netzwerk.de mit dem Titel und einer kurzen Themenbeschreibung (ca. 3 Sätze).
Wir freuen uns auf dich!
Ein Science-Slam ist ein wissenschaftliches Kurzvortragsturnier, bei dem Wissenschaftler ihre Forschungsthemen innerhalb einer vorgegebenen Zeit vor Publikum präsentieren. Im Vordergrund steht die populärwissenschaftliche Vermittlung wissenschaftlicher Inhalte; die Bewertung erfolgt durch das Publikum. Bewertet wird neben dem wissenschaftlichen Inhalt auch die Verständlichkeit und der Unterhaltungswert des Vortrags. (Science-Slam – Wikipedia, abgerufen am 18.8.2026)
Die Essensausgabe ist im Südtrakt des Hauptgebäudes. Guten Appetit!
Antibiotika sind einer der Meilensteine der modernen Medizin. Leider hat sich nicht nur die Medizin weiterentwickelt, sondern auch die zu behandelnden Bakterien. Schon jetzt wird jährlich über hunderttausende Tode durch multiresistente Keime berichtet.
Über einen Aspekt hört man jedoch nicht so viel: Bakterien sind von Natur aus schon in der Lage lebensbedrohliche Stresssituationen wie eine Antibiotikabehandlung oder Nahrungsmittelmangel zu überleben. Dazu nutzen sie einen Mechanismus, der es ihnen ermöglicht den Stoffwechsel so stark zu reduzieren, dass sie in eine Art Schlafzustand fallen. Dadurch haben Antibiotika kaum eine Wirkung und die wenigen verfügbaren Nährstoffe reichen völlig aus.
Wenn man nun Wirkstoffe findet, die diesen Schlafzustand verhindern, könnte man diesen bakteriellen Verteidigungsmechanismus aushebeln und Antibiotika wieder wirksamer machen. Die Frage ist nur: Wie könnten diese Wirkstoffe aussehen und wie weit sind wir schon?
Das Wirtschaftswachstum afrikanischer Nationen reicht von minus zehn bis plus zehn Prozent. Die Ursachen sind so vielfältig wie der Kontinent selbst. In diesem Vortrag erkunden wir eine dieser Dimensionen – die Vergangenheit. Der transatlantische Sklavenhandel und der europäische Imperialismus haben tiefe Spuren hinterlassen. Doch schon lange vor dem europäischen Kontakt entstanden große Königreiche und komplexe Gesellschaften auf dem afrikanischen Kontinent. Aus Sicht der wirtschaftshistorischen Forschung ergründen wir, wie vorkoloniale und koloniale Strukturen, von Verwaltungssystemen bis zu Handelsnetzwerken, die wirtschaftliche Entwicklung damals wie heute prägen. Die Erfahrungen der einzelnen Regionen sind dabei ebenso unterschiedlich wie die Entscheidungen, die nach der Unabhängigkeit getroffen wurden. Am Ende stellt sich die Frage: Waren Sklavenhandel und Kolonialismus das Ende afrikanischer Eigenständigkeit; oder lässt sich aus diesem Ende ein neuer Anfang machen?
Hier werden eigene Ideen zum Leben erweckt. Baue Schaltungen auf, schreibe eigene Programme und entwickle echte Projekte.
Passend zum Motto entwickeln wir direkt auf der Bühne ein Live-Projekt, das an vielen Stellen zum Mitmachen einlädt. Leuchtende Linien verbinden sich zu Ziffern und mit jeder Codezeile kommen wir dem Countdown näher: Wir experimentieren mit Bauteilen, testen unseren Code und entwickeln einen eigenen Segment-Counter. Nach dem ersten Projekt öffnet sich eine neue Welt: Sensoren erfassen die Umgebung, Roboterarme bewegen sich, Musik entsteht im Code und Zahlen rasen über Displays.
Deine Ideen und Projekte kannst du flexibel anpassen: Programmiere mit Text oder arbeite mit Codeblöcken, nutze echte Hardware oder verbinde alles direkt am Bildschirm. Es ist immer ein Erfolgserlebnis, wenn alles beginnt zu blinken und zu leuchten, genauso, wie du es programmiert hast.
Oli macht morgens zum Wachwerden etwas Gymnastik. Wer Lust hat mitzumachen, ist herzlich eingeladen!
Ihr braucht bequeme Klamotten und – falls ihr nicht gerne Übungen direkt auf dem Boden macht – eine dünne Yoga- oder Gymnastikmatte.
Die sichere Entsorgung radioaktiver Abfälle gehört zu den großen technischen und gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Doch was macht ein Endlager eigentlich sicher? Dieser Vortrag gibt einen Einblick in die Wissenschaft hinter der Endlagersicherheit und zeigt, wie verschiedene Barrieren zusammenwirken, um Mensch und Umwelt langfristig zu schützen. Im Fokus stehen schwach- und mittelradioaktive Abfälle sowie die Rolle zementbasierter Materialien. Zement dient dabei nicht nur als Baustoff, sondern übernimmt wichtige Funktionen bei der Immobilisierung von Radionukliden, der Begrenzung von Stofftransportprozessen und dem Strahlenschutz. Anhand aktueller Forschung wird erläutert, wie das Verhalten solcher Materialien über lange Zeiträume untersucht und bewertet wird. Gleichzeitig wird das Mehrbarrierensystem eines Endlagers vorgestellt, in dem technische und geologische Barrieren gemeinsam für Sicherheit sorgen. Der Vortrag zeigt, wie Chemie, Materialwissenschaften, Geowissenschaften und Strahlenschutz zusammenwirken, um Lösungen für die sichere Entsorgung radioaktiver Abfälle über Generationen hinweg zu entwickeln.
Die Windbranche geht schweren Zeiten entgegen, aber es ist noch nicht das Ende. Anknüpfend an den Vortrag vom letzten Jahr wird es ein bisschen Bekanntes und ein bisschen Neues geben. Einblicke in Planung, Bau und Ruckbau sowie zu den aktuellen Herausforderungen sind die Themen.
Fragen zu allen Aspekten der Windenergie sind willkommen, Neugier auf ein neues Themenfeld oder tiefere Diskussionen sind gewünscht.
Testamente und Vorsorgeregelungen werden häufig mit späteren Lebensphasen verbunden, sind jedoch auch für jüngere Menschen von großer Bedeutung. Ziel dieses Vortrag ist es, verständlich die grundlegenden rechtlichen Zusammenhänge rund um Nachlassplanung und persönliche Vorsorge.
Im Mittelpunkt steht zunächst die Frage, welche gesetzlichen Regelungen greifen, wenn keine letztwillige Verfügung vorhanden ist. Darauf aufbauend wird dargestellt, worauf bei der Erstellung eines Testaments zu achten ist. Behandelt werden sowohl formale Anforderungen als auch inhaltliche Gestaltungsmöglichkeiten sowie typische Fehlerquellen, die leicht vermieden werden können. Ein weiterer Teil des Vortrags widmet sich den Vorsorgeregelungen. Dabei werden insbesondere die Generalvollmacht und die Patientenverfügung betrachtet. Es wird erklärt, welche Funktion diese Instrumente erfüllen, in welchen Situationen sie relevant werden und warum sie eine wichtige Ergänzung zur Testamentserstellung darstellen.
Insgesamt zeigt der Vortrag auf, dass Testamente und Vorsorgeregelungen nicht erst im späteren Lebensverlauf an Bedeutung gewinnen, sondern bereits in jüngeren Jahren sinnvoll sein können.
Du hast gerade etwas abgeschlossen, eine Neuorientierung steht an oder du hängst noch im Kopf in etwas Altem drin und willst gerne den Schritt in die Zukunft schaffen?
In diesem Workshop machen wir den Über-Gang vom Ende zum Anfang erlebbar. Der Workshop soll dir helfen, das Blockierende zurückzulassen, das Hilfreiche mitzunehmen und so gut in den nächsten Abschnitt gehen zu können. :-)
Die Technik kannst du für zukünftige Themen auch für dich selbst nutzen.
Hinweis: Du solltest schon eine Situation im Kopf haben. Nimm dir am besten etwas "Mittelschweres" vor. Es sollte nicht im Prinzip bedeutungslos sein, aber auch nicht das heftigste Lebensthema. Damit kannst du am besten üben, fühlst dich aber gleichzeitig im Gruppensetting sicherer, sodass du dich emotional gut genug einlassen kannst.
Die Essensausgabe ist im Südtrakt des Hauptgebäudes. Guten Appetit!
Gemeinsames Aufräumen